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Allgemeine Vor- und Nachteile von Laser-, Plasma- und Wasserstrahlschneiden

Verfahren Vorteile Nachteile

Autogen

(ausschließlich  für Baustahl geeignet)

  • Für mittlere und größer Materialdicken
  • Ökonomischer Einsatz mehrerer   Brenner
  • Geringe Investitions- und    Verschleißteilkosten

 

  • Schlechte Schnitte unter 5 mm Materialdicke
  • Geringe Maßhaltigkeit bei Wiederholschnitten in Folge Wärmeeinfluss
  • starker Materialverzug im unteren Blechbereich; Richtarbeiten notwendig
  • Hoher Wärmeeintrag, große Zone mit Gefüge- veränderungen
Plasma
  • Schneiden aller elektrisch leitfähigen Werkstoffe
  • Ohne Alternative beim Schneiden von hochlegierten Stählen und Alu-Werkstoffen bei mittleren und größeren Materialicken
  • Hervorragende Eignung im dünnen und mittleren Baustahlbereich (bis 30 mm) im Bezug auf Kosten/Nutzen.
  • Schneiden hochfester Baustähle mit geringer Wärmeeinbringung
  • Ein- und Mehrbrennerbetrieb je nach Losgröße und Konfiguration
  • Hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten (im Vergleich bis 10x höher als Autogen)
  • hohe Schnittqualität im mittleren und dickeren Blechbereich mit der Wirbelgastechnologie in Verbindung mit technischen Gasen
  • gute Automatisierbarkeit
  • Einsatz bis 160 mm (180 mm) Materialstärke beim Trockenschneiden und 120 mm beim Unterwasser-Schneiden
  • Je nach PLasmaquelle breitere Schnittfuge

Laser

  • Hohe Genauigkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit im dünnen und mittleren Blechbereich
  • Rechtwinklige und hochwertige Schnittkanten ohne Grat
  • Sehr gute Automatisierbarkeit
  • Äußerst geringer Wärmeeintrag, kaum Verzug der Werkstücke
  • Sehr enge Schnittfuge (0,2- 0,4 mm)
  • extrem hohe Schneidgeschwindigkeit im Dünnblechbereich
  • Schneiden von sehr kleinen Löchern, schmalen Stegen, spitzwinkligen Geometrien; Herstellung komplexer und filigraner Bauteilkonturen
  • Hohe Investitions- und Betriebskosten (hoher Gasverbrauch)
  • Begrenzter Blechdickenbereich
  • je nach Auswahl der Laserquelle
  • Hochgenaue Abstandsführung zur Werkstückoberfläche notwendig
  • Beeinträchtigung der Strahlstabilität beim Schneiden von Baustahl mit normalem Si- und P-Gehalt
  • Verminderung der Prozeßstabilität beim Schneiden spiegelnder Werkstoffoberflächen

Wasserstrahl

  • Schneiden von metallischen, nichtmetallischen und Verbundwerkstoffen; großer Material- und Dickenbereich
  • Keine metallurgischen Veränderungen an der Schnittfläche; kein Wärmeeintrag
  • Schmale Schnittfugen, hohe Maßhaltigkeit der Werkstücke, ausgezeichnete Schnittqualität bei dünnen und mittleren Materialstärken
  • Gute Automatisierbarkeit des Verfahrens
  • Je nach Losgröße auch Betrieb mit mehreren Schneidköpfen möglich
  • Überbrückung von Luftspalten
  • Hohe Invest- und Betriebskosten (im Vergleich zu Plasma: Betriebskosten 1:5 bis 1:20 je nach Materialart und Dicke)
  • Relativ geringe Schneidgeschwindigkeit an "harten" Werkstoffen
  • Ein lautes und nasses Verfahren
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